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	<title>Tulip and Rose</title>
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	<description>Alles Hat Mit Der Liebe Angefangen...</description>
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		<title>Ein Gespräch mit Musaffer-ed-din Osak al-Jerrachi</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brunnen der Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Hussein Abdul Fattah Musaffer-ed-din Effendi wurde 1916 in Istanbul, Türkei, geboren. Sein Vater war Lehrer am Hofe des Sultans Abdul Hamid. Schon im Knabenalter in das Lesen des Koran eingeweiht, wurde er in frühen Jahren bereits Gebetsrufer (Muezzin) und später Imam. Er war als Kalligraph und Buchhändler für alte islamische Handschriften bekannt. Als Oberhaupt des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-488" title="Musaffer-ed-din Osak" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Muzaffer_Ozak_2.jpg" alt="" width="350" height="282" /></div>
<div style="text-align: center;">Hussein Abdul Fattah</div>
<div>
<p>Musaffer-ed-din Effendi wurde 1916 in Istanbul, Türkei, geboren. Sein Vater war Lehrer am Hofe des Sultans Abdul Hamid. Schon im Knabenalter in das Lesen des Koran eingeweiht, wurde er in frühen Jahren bereits Gebetsrufer (Muezzin) und später Imam. Er war als Kalligraph und Buchhändler für alte islamische Handschriften bekannt. Als Oberhaupt des Helveti-Jerrachi-Ordens hat er, zusammen mit seinen mittlerweile weltbekannten “drehenden Derwischen” und Musikern verschiedene Länder Europas bereist. <span id="more-487"></span>Prominente Künstler wie Georg Baselitz und Andy Warhol, und selbst Staatspräsidenten wie George Bush und Giscard d’Estaing haben ihm ihre Aufwartung gemacht. Plattenaufnahmen, Publikationen und vor allem begeisterte Besucher aus den verschiedensten Ländern der Welt haben ihn, den “Scheich der Liebe”, weltberühmt gemacht. Durch seine zahlreichen Schriften, u.a. “The Unveiling of Love”, “Reise zum Herrn der Macht”, “The 99 Names of Allah”, “Submission” und viele andere mehr ist er zu einem der inspirierendsten Autoren zeitgenössischer Islamischer Mystik geworden. Er starb 1986.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Musaffer Effendi, wir freuen uns, dass Du mit vierzig Deiner Dir anvertrauten Derwische nach Deutschland, Haus Schnede, gekommen bist. Wir möchten die Gunst der Stunde nutzen, Dir einige Fragen über das Heilen zu stellen. Es heißt, dass Allah mit einer jeden von Ihm erschaffenen Krankheit zugleich deren Medizin erschaffen hat. Unsere Fragen beziehen sich auf die Medizinen der Sufis. Besitzen sie besondere Medizinen? Was kann darüber gesagt werden?</strong></p>
<p>Der erste Schritt zur Heilung besteht darin, dass sich der Mensch von seinen Nafs ammare trennt, d.h. von seinem animalischen Ich, und sich durch sein eigenes Bemühen von seinen Mängeln befreit, und so zur Heilung findet.</p>
<p><strong>Bedeutet das, dass alle – auch physiologischen Krankheiten – geistigen Ursprungs sind?</strong></p>
<p>Wir müssen feststellen, dass es zweierlei Krankheiten gibt. Zum einen die seelische, innere Krankheit. Zum anderen die stoffliche, äußere, sprich: die organische Krankheit. Das ist aus dem Grunde so, weil der Mensch aus zwei Teilen besteht. Seinem stofflichen Körper zum einen; dieser ist aus der Erde entstanden. Zum anderen aus seiner göttlichen Seele.</p>
<p>Nachdem Gott der Erhabene den Körper des Menschen aus Erde erschaffen hatte, so sagt uns der Heilige Koran, hat er Seinen Odem in ihn gehaucht. Insofern hat Gott der Erhabene den Körper praktisch als Reitpferd der Seele erschaffen. Insofern sind sowohl Heilungsverfahren für den aus der Erde erschaffenen Körper als auch für die aus den Himmeln erschaffene Seele vorhanden. Tatsache ist, dass zwischen Körper und Seele ein Verhältnis wie zwischen zwei Ehepartnern besteht; denn widerfährt dem Körper ein Leid, so spürt es die Seele. Zudem ist es so, dass dem Menschen nicht allein durch körperliche Einwirkungen Schmerzen widerfahren, sondern gleichermaßen durch das gesprochene Wort.</p>
<p>Wenn jemand einen anderen als “eklig” beschimpft, so wird dieser sich darüber erregen und ärgerlich sein. Auch das ist eine Form von Schmerzen. Im umgekehrten Falle, wenn jemand einem andern sagt, dass er ein guter, lieber Mensch sei oder dergleichen, so wird dieser Güte und Liebe empfinden, ohne dass jener ihm Spritzen oder Pillen verabreicht hat. Und so wie das vom Menschen gesprochene Wort Wirkungen auf den Körper wie die Seele nimmt, bringen im gleichen Maße Mantren oder Namen Gottes Wirkungen hervor. Ein Vers aus dem Koran sagt uns, dass Worte Wirkungen zu schaffen vermögen, die größer als äußere Einflüsse sind. Es gibt ein arabisches Sprichwort, in dem es heißt: “Die Wunden einer Waffe verheilen. Doch die Wunden des Wortes verbleiben.” Aus diesem Grunde ist die Wirkung des Wortes außerordentlich groß. Sei es die auf den Körper, sei es die auf den Geist. Insofern haben auch die heilenden Worte, d.h. die Namen Gottes, ihre entsprechende Wirkung sowohl auf den Körper als auch auf den Geist. Daher werden von geistigen Lehrern auch bestimmte Formen von Mantren an ihre Schüler gegeben, um den äußeren Menschen zu einem inneren Menschen zu machen.</p>
<p>Wenn sich der Mensch dann selbst gefunden hat, bedeutet das zugleich, dass er zu Gott gefunden hat. Es heißt: “Wer sein Selbst erkennt, erkennt seinen Herrn.”</p>
<p>Tatsächlich gibt es zwei Stufen des Verständnisses dieses heiligen Ausspruchs. Zum einen das Verständnis der unteren Stufen: Der Mensch muss sich darin erkennen, vergänglich zu sein, und aus dieser Erkenntnis zum Ewigen streben. Er erkennt sich darin, aus einem Samen entstanden zu sein, um aus dieser Erkenntnis nach der Erhabenheit zu streben. Da er sich selbst als ’Verlierer’ erkennt, wird er nach einem ’Sieger’ streben. Und wenn der Mensch auf diese Weise denkt, dann findet er den Schöpfer und den Herrn.</p>
<p>Die Erkenntnis der höheren Stufe besteht darin, die Geheimnisse des Lebens zu erkennen. In gleichem Sinne, als würde jemand sagen, dass das Wasser in einem Glas Teil des Meeres sei, doch nicht das Meer.</p>
<p>Wenn der Mensch so über diese Dinge meditiert, wird er sich sagen: “Ich war nicht existent. Wer hat mich ins Dasein gebracht? Wer hat mir mein Dasein, meinen Namen gegeben? Lebe ich nicht als einer Desjenigen, der allein mich leben lässt? Und wird das nicht auch Derjenige sein, der mich sterben lässt?<br />
Warum bin ich gekommen? Und warum muss ich gehen? Woher bin ich gekommen? Und wohin werde ich gehen?</p>
<p>Wer sich dieser Dinge besinnt, erkennt sein Selbst, und damit seinen Herrn.</p>
<p><strong>Bedeutet das, Effendi, dass derjenige, der sich selbst erkennt, eine gesunde Seele in einem gesunden Körper besitzt? Dem lateinischen Sprichwort gemäß “Corpore sano, mens sana” – “In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist”?</strong></p>
<p>Auch wenn der Mensch sein Selbst gefunden hat, ist damit nicht gesagt, dass deswegen auch sein Körper gesund ist. Es gibt Menschen, deren Körper gesund ist, ihre Seele aber ist krank. Und andere, deren Seele gesund, doch deren Körper krank ist. Denn wenn es so wäre, wie es der Frage entspricht, dann müsste der Verstand des Elefanten stärker als der des Menschen sein&#8230;</p>
<p><strong>Meine Frage wurde insofern gestellt, weil mir in meinem Leben eine Reihe von geistigen Persönlichkeiten bekannt geworden sind, deren Leber angegriffen und die zucker- bzw. pankreaskrank waren. Die Frage ist, ob nicht auch geistige Arbeit zur Überbeanspruchung des Körpers führen kann?<br />
Es ist tatsächlich so, dass durch Beanspruchungen aus geistiger Übung organischer Schaden entstehen kann.<br />
Ich beziehe mich auf das Bild vom “Reiter und seinem Pferd”. Kann es nicht sein, dass das “Pferd” unter einem unachtsamen “Reiter” leidet?</strong></p>
<p>Ich verstehe das Beispiel, und es sind für alle Fragen Antworten da. Gott der Erhabene, Gepriesene hat die Beherrschung, wir können auch sagen, das Steuern des Körpers einem jeden selbst überlassen. Er hat den Menschen mittels Verboten und Geboten Direktiven hierfür gegeben. Doch selbst der Prophet Hiob hatte viel durch Krankheiten zu leiden. Insofern wurden selbst Propheten krank, ohne dass dieses einen Einfluss auf ihr Prophetenamt gehabt hätte.</p>
<p><strong>Könnte man daraus schließen, dass, je weiter sich ein Mensch geistig und seelisch entwickelt, die Trennung bzw. Unabhängigkeit von Körper und Geist eher größer wird und nicht geringer?</strong></p>
<p>Wir können die Antwort auf eine einfache Formel bringen: zwei Kräfte wirken im Menschen. Zum einen der Geist, wir können auch sagen, die Seele. Zum anderen der Körper des Menschen. Es handelt sich um zwei Kräfte, die miteinander kämpfen. Wenn der Körper gewinnt, verliert automatisch die Seele.</p>
<p><strong>Kennen die Sufis Ihrer Tradition Praktiken, die auf den Körper wirken?</strong></p>
<p>Selbstverständlich. Wir müssen Praktiken unterscheiden, die auf das geistige, und andere, die auf das stoffliche, materielle Dasein zielen. Wir müssen also auch geistige und stoffliche Einflussnahmen voneinander trennen. Bezüglich der geistigen Einflussnahme auf den Körper müssen wir feststellen, dass bereits ein Wort Wirkungen auf den Körper ausüben kann. Es ist tatsächlich so, dass unmittelbar durch geistige Beeinflussungen eine Reihe körperlicher Veränderungen bewirkt werden kann, dass selbst jede noch so kleinste Änderung der Lebensauffassung stoffliche Änderungen im Körper hervorzurufen vermag.</p>
<p>Es ist natürlich nicht so, dass ein Lahmer hierdurch wieder gehen oder ein Blinder wieder sehen könnte. Infolge moralischer Erziehung jedoch wird ein Mensch, der ein Dieb ist, von seiner Leidenschaft zu stehlen befreit. Und ein Lügner wird ablassen von seiner Leidenschaft zu lügen. Das heißt, dass die Seele infolge moralischer Erziehungen reift. Und das hat Wirkung auf den Körper.</p>
<p><strong>Heißt das, dass stoffliche Medizinen wie Pflanzen, Säfte und sonstige Medikamente in den Überlieferungen der Sufis keine Anwendung finden?</strong></p>
<p>Es ist tatsächlich so, dass wir auf dem Wege der Helveti-Jerrachi auch organische Krankheiten durch Besprechungen heilen.</p>
<p><strong>Das bedeutet: durch Gebete, geistige Texte und einzelne Mantren?</strong></p>
<p>Ich will Beispiele hierfür geben. Ein Beispiel befindet sich in dieser Halle (gemeint ist das Entrée des ehemaligen Sufi-Zentrums Haus Schnede; er zeigt auf die während des Gesprächs anwesende Vertreterin des Helveti-Jerrachi-Ordens für den Frankfurter Raum): Als sie zu mir kam, konnte sie fast nichts sehen&#8230;<br />
Frau: “Als ich zu Scheich Effendi kam, hatte ich seit etwa zwei Jahren einen Virus in den Augen. Auf einer Reise nach Damaskus hatte sich der Zustand noch verschlimmert. Ich konnte kaum die Finger vor den Augen sehen. Dennoch bin ich nicht nach Deutschland zurückgekehrt. Dann kam ich zu Effendi &#8211; und ich wurde geheilt&#8230;”</p>
<p>Ein anderes Mal kam ein Mann aus Hannover zu mir, bei dem die Ärzte in Deutschland Krebs diagnostiziert hatten. Sie hatten ihm noch einige Monate zu leben gegeben. Er kam zu mir, und “Dank sei Gott”, er lebt heute noch.<br />
Ein anderes Beispiel ist Gelbsucht, die durch Virusinfektionen hervorgerufen wird. Auch die behandeln wir mittels Gebeten. Und &#8211; innerhalb einer Woche &#8211; ist nichts mehr von der Krankheit zu sehen.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel sind Warzenbehandlungen. In der Bundesrepublik werden diese auszubrennen versucht. Wir besprechen sie allein mit den Gebeten, dann sind sie verschwunden.</p>
<p>Wir können auch von Ziegenpeter oder Mumps sprechen. Wir schreiben hierfür bestimmte Gebete und legen diese auf den Kranken.</p>
<p>Alles das wurde uns aus dem Erbe der Propheten gegeben. Wie wir auch wissen, dass Jesus, der Prophet, die Blinden und Aussätzigen geheilt hat. Gleichermaßen wurden entsprechende Wunder vom Propheten Muhammad (Mohammed) berichtet. Und diese Überlieferung hat sich bis in unsere Gegenwart hinein bewahrt.</p>
<p><strong>Bedeutet dies, dass es sich ausschließlich um verborgene Geheimnisse der Sufi-Meister handelt?</strong></p>
<p>Was die physiologische Wissenschaft der Medizin betrifft, so sind die religiösen Gelehrten die Erben des Propheten. Was geistige Heilung betrifft, so sind es die geistigen Führer der Sufis.</p>
<p><strong>Gibt es besondere Heiler innerhalb der verschiedenen Sufi-Bruderschaften?</strong></p>
<p>Niemand heilt ohne Erlaubnis. Ausschließlich von Herz zu Herz werden die Geheimnisse und die Kraft zu heilen übertragen und weitergegeben. Solches Wissen kann nicht in Büchern gefunden werden. Diese Dinge lassen sich nicht in wissenschaftlichen Kategorien beschreiben. Sie sind allein ein geistiger Vorgang.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-489" title="" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Muzaffer_Ozak_1.jpg" alt="" width="350" height="278" /></p>
<p><strong>Werden also keine speziellen, auf definierte Krankheiten zielende Verfahren geistig weitergegeben? Sondern ausschließlich die allgemeine Befähigung zu heilen?</strong></p>
<p>Scheich Abdullh Halis el-Mevlevi ar-Rifa’i (Vertreter Sheykh Musaffer Osak al-Jerrachis für die Bundesrepublik Deutschland): “Selbstverständlich gibt es Koran-Verse, die sich mit einzelnen Erkrankungen befassen, doch ist die geistige Übertragung der geistigen Heilkraft die Bedingung für ihr effektives Wirksamwerden&#8230;”</p>
<p>All die genannten Gebete sind im weitesten Sinne geheime Gebete. Denn wer tatsächlich das Wissen über entsprechende Koran-Verse erhält, der wird erstaunt erkennen müssen, dass diese vom Inhalt her anscheinend keine Beziehung zu den entsprechenden Krankheiten aufweisen. Es kann jedoch im Einzelfall sein, dass einzelne Verse des Heiligen Koran auch eine inhaltliche Beziehung zu den zu heilenden Krankheiten haben. So ist zum Beispiel ein bestimmter Koranvers für alle Augenkrankheiten bekannt.</p>
<p>Um ein weiteres Beispiel für die geistige Behandlung von Krankheiten zu geben: Ist zum Beispiel jemand an Schwellungen der Milz erkrankt, ist folgendes vonnöten: Es wird an einem Mittwochmorgen, vor Aufgang der Sonne, ein scharfes Messer mit schwarzem Heft aus Horn gebraucht. Man überstreicht damit symbolisch den Patienten dort, wo sich die Milz befindet. Zugleich wird etwas Salz (Salinen-Salz) in der Erde vergraben. Mit der Auflösung des Salzes in der Erde wird die Milz genesen sein.</p>
<p><strong>Wird ein Gebet hierzu gesprochen?</strong></p>
<p>Es wird dreimal die Sure Al-Kauthar gelesen. An diesem Beispiel wird uns klar, dass die genannte Sure keine offenkundige Beziehung zur Milzerkrankung besitzt. Das Wichtigste bei der Behandlung liegt darin, dass der Behandelnde von seinem Scheich die Erlaubnis zur Ausführung der Heilung erlangt. In unserem Orden sind vor allem die “Kunst der Traumdeutung” und die Behandlung bestimmter Schmerzzustände von Kindern sowie Behandlungen bestimmter andere schmerzhafter Erkrankungen entwickelt&#8230;</p>
<p><strong>Bruder Ata ur-Rachman, ein deutscher Bruder: Hier im Westen gibt es zwei Verständnisse von Heilung: die eine Art wird als symptomatische Heilung verstanden. Sie vollzieht sich per “Pille” und Medikament. Die andere wird durch das Verstehen von ursächlichen Zusammenhängen vollzogen. Was wir von Dir erfahren haben, sind Verfahren zur symptomatischen Heilung mittels Gebet, der geistigen Kräfte des Schaichs und dergleichen. Könnte es sein, dass ein Kranker durch eigenes Verstehen der ursächlichen Zusammenhänge zur Heilung geführt wird?</strong></p>
<p>Eine solche Heilungsweise kann als eine Aufgabe der westlichen Medizin verstanden werden. Auch von seiten des geistigen Weges wissen wir das ein und andere Mal, um was es sich handelt. Doch wenn z.B. zu Jesus, dem Propheten, jemand gekommen war, um Heilung zu erlangen, so hat er ihn geheilt und hat ihn gehen lassen. Zwar sind auch in den Heiligen Schriften die Gründe von Krankheiten beschrieben, doch sind diese für uns ohne Belang.</p>
<p><strong>Heißt das, dass zugleich mit der Erlösung von körperlichen Gebrechen und Schmerzen der Geheilte auch eine seelische Erlösung erfährt?</strong></p>
<p>Wichtig ist, dass Gott der Erhabene, Gepriesene, mittels der gesprochenen Gebete, Mantren und Verse aus dem Heiligen Koran dem entsprechenden Menschen die Heilung gewährt.</p>
<p>So kam zum Beispiel jemand zu mir, der Richter war. Er sagte zu mir: “Der Mensch, der zu dir kommt, um Heilung zu erlangen, gelangt zu ihr nur aus dem Grund, weil er an seine Heilung glaubt.” Das ist ein verbreiteter Glaube in Europa. Wenn jemand kommt und besprochen wird, dann ist allein der “Glaube an die Wirksamkeit” das Mittel des Erfolgs.</p>
<p>Daher sagte ich zu jenem Richter: “Bringe mir jemand, der nicht an mich glaubt”. So wurde mir ein kleines Kind gebracht. Ich sprach die Gebete; und es wurde geheilt. Ich fragte den Richter: “Hat es an mich geglaubt? Hat es von meinen geistigen Kräften gewusst?”</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist ein krebskranker Arzt, der nach Istanbul kam. Als ich ihm sagte, es “sei weiter nicht schlimm, ich werde Gebete sprechen. Dann wirst Du weiterleben”, lachte er mich aus. Tatsächlich lebt er heute noch. Morgen wird dieser Arzt hier in diesem Hause erscheinen. Wichtig ist, dass nichts durch den Heilenden (sprich: Scheich) geschieht. Alles geschieht durch Gottes Erlaubnis.<br />
Doch sollte es einmal sein, dass Du Gebete sprichst, die keine Wirkung zeigen, dann hat Allah bestimmt, dass keine Heilung erfolgen soll.</p>
<p>Die Bedingung für das Wirksamwerden der Gebete ist u.a. darin begründet, dass der Betende (Heilende) nichts, was haram (verboten) ist, gegessen haben darf. Selbst wenn ein anderer mir Speisen aufträgt, die, ohne dass er es weiß, unerlaubt, also haram sind, so können die Gebete nicht wirksam werden.</p>
<p><strong>Also können wir sagen, dass die Voraussetzung zur Heilung die eigene Reinheit des Heilenden ist?</strong></p>
<p>Die äußere und die innere Reinheit des Heilenden. Das können wir sagen.</p>
<p>Wir erinnern uns gerade daran, dass Effendi Musaffer ein Buch über die “Neunundneunzig Namen Allahs” geschrieben hat. In dieser Schrift werden den verschiedenen Namen Allahs Nutzen im therapeutischen Sinne zugesprochen&#8230;</p>
<p>Das stimmt. Doch längst nicht alle sind darin beschrieben. Aus dem einleuchtenden Grunde, um zu vermeiden, dass das darin enthaltene Wissen zu seinem Gegenteil missbraucht wird&#8230;</p>
<p><strong>Wenn die Wirkung von Heiligen Texten und Gebeten in der Übertragung der geistigen Kräfte besteht, wie können dann die Namen Gottes auch für den lesenden Laien &#8211; wie darin gesagt &#8211; Heilungsnutzen bringen?</strong></p>
<p>Zuerst einmal dürfen wir sagen, dass vieles ungeschrieben bleiben muss. Dennoch sind die beiden (oben) genannten Bedingungen &#8211; die Übertragung der geistigen Kraft und die Reinheit des Heilenden &#8211; auch in diesem Falle gegeben. Doch es mag im Einzelfall auch sein, dass jemand ohne diese Reinheit den Namen Gottes liest. Und Dieser nimmt die Lesung an. Allah ist nicht der Gott der Schaichs allein. Er ist auch nicht mein persönlicher Gott. Er ist der Gott aller. Und da mag es vielleicht sogar sein, dass ein scheinbar schlechter Mensch Ihn bittet, und Gott gewährt es ihm&#8230;</p>
<p>All diese Dinge sind wie ein zweischneidiges Schwert. Zur einen Seite hin sind sie göttlich, zur anderen hin satanisch. Insofern sind wir aufgerufen, zu sagen, dass es gefährlich ist, die ’Waffe einem Kind zu überlassen’. Aus demselben Grund haben wir ausschließlich einen Teil der Geheimnisse der Göttlichen Namen offenbart. Nur Dinge, die ungefährlich sind. Aus diesem einen Grunde haben wir ausnahmslos nur gute Namen erklärt, auch für den Nichtmuslim.</p>
<p><strong>Heißt das, dass selbst die Namen Gottes zum Negativen hin verwendet werden können?</strong></p>
<p>Natürlich. Es hängt von der Art und Weise ab, wie der Mensch diese ursprünglich göttliche Waffe gebraucht&#8230; (07.02.2003).</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div><strong>Quelle</strong>: <a href="http://sufiportal.de/text.php?id=79&amp;s=read" target="_blank">Sufiportal.de</a><br />
<strong>Photo Quellen</strong>:</p>
<p>http://www.tasavvuf.info/muzaffer1.jpg</p>
<p>http://exploringtheheart.files.wordpress.com/2011/04/muzaffer-ozak.jpg</p></div>
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		</item>
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		<title>Propheten im Islam</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 19:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Präsentationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Propheten im Islam (Powerpoint Praesentation) 3.2 MB &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.mediafire.com/?m80nh8ntnw5gq4w" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-460" title="Propheten im Islam" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Prophet.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Propheten im Islam<br />
(Powerpoint Praesentation)</p>
<p style="text-align: center;">3.2 MB</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welcher Islam?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 12:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brunnen der Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dorfbewohner hatten den Freund Allah&#8217;s (Awliya) Ibrahim Hakki zu ihren Moscheen eingeladen, damit er auf dem Freitagsgebet predigt. Nachdem sie einem armen Armenier ein Pferd gegeben hatten, baten sie ihm den Awliya Ibrahim Hakki zu bringen. Zusammen mit Ibrahim Hakki machte der Armenier sich auf den Weg zum Dorf. Der Awliya war sehr empfindlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-434" title="Ibrahim Hakki" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/ibrahim_hakki.jpg" alt="" width="237" height="300" /></p>
<p>Die Dorfbewohner hatten den Freund Allah&#8217;s (Awliya) Ibrahim Hakki zu ihren Moscheen eingeladen, damit er auf dem Freitagsgebet predigt. Nachdem sie einem armen Armenier ein Pferd gegeben hatten, baten sie ihm den Awliya Ibrahim Hakki zu bringen.<span id="more-431"></span></p>
<p>Zusammen mit Ibrahim Hakki machte der Armenier sich auf den Weg zum Dorf. Der Awliya war sehr empfindlich zu den Rechten der Menschen. Er reitete eine Zeit, dann liess er die gleiche Zeit den Armenier reiten. Als sie in der Nähe des Dorfes ankamen bat der Armenier zu ihm:</p>
<p>&#8220;O mein Herr! Wenn die Muslime im Dorf mich auf dem Pferd und sie sich zu Fuß sehen würden, könnten sie mir etwas Schlimmes anrichten. Bitte reiten Sie, und ich gehe zu Fuß!&#8221;</p>
<p>Ibrahim Hakki akzeptierte diesen Vorschlag nicht und sagte:</p>
<p>“Du bist an der Reihe mit Reiten. Mit welchem Grund kann ich dir Dein Recht nehmen?&#8221; So kamen sie im Dorf an.</p>
<p>Als die Dorfbewohner sahen dass der Gelehrte den Halfter des Pferdes zieht und der arme Mann auf dem Pferd saß, begannen sie zu schreien :</p>
<p>“Steig runter. Schämst du dich nicht?&#8221;</p>
<p>Ibrahim Hakki hinderte die Masse daran und erklärte ihnen die Rechte der Menschen im Islam. Er erzählte ihnen, dass auch ein Nich-Muslime natürlich das Recht hat auf dem Pferd reiten zu dürfen. Danach sagten die Dorfbewohner zum Armenier:</p>
<p>&#8220;Also werde ein Muslim! Du siehst ja, wie der Islam ist. Er lässt dich reiten und unserem Gelehrten die Halfter des Pferdes ziehen.&#8221;</p>
<p>Der arme Armenier anwortete:</p>
<p>&#8220;Zu welchem İslam ladet ihr mich ein? Zum Islam den ihr mir zeigt, oder zum Islam, den Ich bei dem geehrten Gelehrten sehe? Falls ihr mich zum Islam bei euch einladet, würde Ich kein Muslim sein, auch wenn Ich Tausend Jahre leben würde. Aber wenn ihr mich zum Islam, den der Gelehrte erlebt einladet, den werde Ich natürlich akzeptieren.&#8221; Und er wurde darauf ein Muslim.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><strong><span style="color: #808080;">Vielen Dank an Sevda Armahan und Anke Bedeva.</span></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Antwort Imam Ali&#8217;s an den Mann der nicht an das Jenseits glaubte</title>
		<link>http://www.tulipandrose.net/wp-de/411-die-antwort-imam-alis-an-den-mann-der-nicht-an-das-jenseits-glaubte.html</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 15:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akhirah (Das Jenseits)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tulipandrose.net/wp-de/?p=411</guid>
		<description><![CDATA[Ein Mann, der nicht an das Jenseits glaubte, sagte zu Imam Ali: &#8220;Ihr betet vergebens und müht euch umsonst. Denn es gibt kein Jenseits (Akhirah).&#8221; Imam Ali&#8217;s Antwort war so: &#8220;Nehmen wir einmal an, dass es kein Jenseits gibt. Wir beten. Aber deswegen haben wir keinen Verlust. Denn es gibt keinen Schaden der Ibadah (Gottesdienste). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-414" title="Imam Ali" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Imam_Ali.jpg" alt="" width="129" height="131" /></p>
<p>Ein Mann, der nicht an das Jenseits glaubte, sagte zu Imam Ali:<br />
&#8220;Ihr betet vergebens und müht euch umsonst. Denn es gibt kein Jenseits (Akhirah).&#8221;<span id="more-411"></span></p>
<p>Imam Ali&#8217;s Antwort war so:<br />
&#8220;Nehmen wir einmal an, dass es kein Jenseits gibt. Wir beten. Aber deswegen haben wir keinen Verlust. Denn es gibt keinen Schaden der Ibadah (Gottesdienste). Ganz im Gegentei,l es bringt uns Vorteile. Deswegen würden wir keinen Verlust haben. Aber was ist, wenn es ein Jenseits gibt? Wer würde dann im Verlust sein?&#8221;</p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon" share_url="http://www.tulipandrose.net/wp-de/411-die-antwort-imam-alis-an-den-mann-der-nicht-an-das-jenseits-glaubte.html"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Türkischen Soldaten haben den Islam nach Korea gebracht</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hafen der Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ibrahim Dogan Übersetzung: Dr. Nurullah ABALI Der mit den Türkischen Soldaten im Kampf beteiligte Imam Zubeyr Koc war Anlass für die Konvertierung von 211 Personen und das Bauen einer Moschee. Die Muslime, die jetzt mehr als 40 Tausend sind, waren vor 55 Jahren nicht mehr als die Finger einer Hand gewesen. Zweifellos hat die schnelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-401" title="Korea Krieg" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Korea_Krieg.jpg" alt="" width="250" height="296" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small;">Ibrahim Dogan</span><br />
<span style="font-size: small;"> Übersetzung: Dr. Nurullah ABALI</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der mit den Türkischen Soldaten im Kampf beteiligte Imam Zubeyr Koc war Anlass für die Konvertierung von 211 Personen und das Bauen einer Moschee. Die Muslime, die jetzt mehr als 40 Tausend sind, waren vor 55 Jahren nicht mehr als die Finger einer Hand gewesen. Zweifellos hat die schnelle Entwicklung des Islams dort manche Gründe. Aber einer von ihnen ist sehr interessant. Dass das Koreanische Volk den Islam geliebt hat, daran haben die Türkischen Soldaten, vor allem der an der Front beteiligte Imam Zubeyr Koc grossen Anteil.<span id="more-400"></span></span><br />
<span style="font-size: small;"> Nach dem II. Weltkrieg hatte Nord Korea, zu seinen Geschwistern im Süden, den sie nun als Feind benannt hatten, den Krieg erklärt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die UN hatte entschieden Korea Soldaten zu schicken. Einer von den 16 Staaten, die akzeptierten nach Korea zu gehen, war die Türkei. Im Oktober 1950 hatte die 4.500 Mann bestehende Türkische Truppe nach einer langen und anstrengenden Reise den Hafen Busan in Korea erreicht.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Die erste Truppe war ohne Zeit zu verlieren sofort zur Front gegangen. Die Türkischen Soldaten hatten geschossen und wurden erschossen, um ein Volk zu befreien, dass in Hungersnot und Elend war. Sie hatten ihr Essen mit einem Volk geteilt, dessen Sozialprodukt jährlich nur 150 Dolar war. Das Benehmen der Soldaten, welche von einem sehr entfernten Land kamen, hatte die Koreaner zu sich gezogen.</span><br />
<span style="font-size: small;"> 15 Tausend Türkische Soldaten waren 3 Jahre lang in Korea geblieben.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der Dienst der Türkischen Truppen galt auch nach dem Krieg als ‘Friendens Truppe’ .Der Generalstab in der Türkei hatte den Truppen einen Imam gesendet, der mit einer Prüfung ausgewählt wurde. Der 21 Jahre alte Zubeyr Koc wurde zum Siebenten Konvoi als Imam ernannt.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Am Anfang dachte er, “Ich bin noch ein Kind, was habe ich hier zu suchen?” Er hatte auch daran gedacht, zu flüchten. Aber er war schon in Ankara. Er wurde zwischen 200 Bewerbern ausgewählt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;">Der Weg Nach Korea</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Mit einem Brief, der ein paar Monate später kam, erfuhr er, dass er die Prüfung bestanden hatte. Seine Reise von Izmir nach Inshun dauerte 24 Tage und Nächte. Der Truppenführer des Siebenten Konvois Cemil Ulucevik vertraute Zubey Koc nicht, weil er ja so jung war. Darum lass er ihn immer verfolgen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Er erwartete, dass der Imam einen Fehler machte und er ihn damit ermahnen konnte. Aber dieser Fleiss von Imam Zubeyr begann mit der Zeit dem General zu gefallen. Der Imam bestimmte jeder Truppe einen Imam und bereitete ihnen Texte vor, damit sie die anderen Soldaten in Islamischen Themen belehren sollten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><img class="aligncenter size-full wp-image-402" title="Zübeyr Koc" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Zübeyr-Koc.jpg" alt="" width="225" height="165" /></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Er hatte in einem Jahr eine Moschee in Korea errichten lassen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Eigentlich war es nicht die erste Fahrt der Türken nach Korea. Das erste Betreten der Türken in Korea war in den 1920’er Jahren. Die Tataren, die vor dem Druck der Russen geflohen waren, hatten über den Koreanern positive Eindrücke hinterlassen. Aber die Verbreitung des Islams in Korea begann nach dem Korea Krieg durch die Türkischen Soldaten. Die Koreaner, die von der Existens der Türkischen Soldaten Kenntnisse hatten, kamen zum Kommandanten der Brigade und sagten, “Wir wollen den Islam lernen.”</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Daraufhin ließ Cemil Ulucevik den Imam Zubeyr Koc zu sich kommen und befahl ihm: “Die Koreaner wollen den Islam lernen. Kümmere dich um sie.” Omar Abdurrahman Kim Chingyu und Abdullah Kim Yutu waren die ersten Koreaner, die dann auch später Muslime geworden waren.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">n Zubeyr Koc, der diesen Dienst mit Freunde annahm, wurde ein Dolmetscher Shin Pek Hyong, der als Husein gerufen war, zugewiesen. Auf einmal waren es 5-6 Menschen, die den Islam lernen wollten. Als erstes fragten sie den Glauben an Allah, den einzigen. Koc: “Sie waren an dem Glauben an Allah sehr neugierig. Ich sagte dass man Allah nicht mit den Händen fassen kann, nicht mit den Augen sehen kann. Ich sagte das Allah einzig ist. Ich sagte auch, dass wir an Jesus und andere Propheten glauben. Das hatte ihnen sehr gefallen. Ich hatte auch über das Prostentantentum und Martin Luther erzählt. Sie waren daraufhin von unserem Glauben überzeugt. Ihre Zahl nahm so ständig zu.”</span><br />
<span style="font-size: small;"> Während seinem Dienst zu verkünden(Dawah) kontrollierte Zubeyr Koc sein Benehmen sehr; er trug manchmal eine Fliege am Hals, beteiligte sich manchmal an Versammlungen der Koreaner. Nach ein paar Monaten konvertierten in der Türkischen Brigade 59 Koreaner mit einer Zeremonie,zum Islam.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Zubeyr Koc gab jedem Koreaner einen Muslimischen Namen und achtete darauf, dass er einen Namen nicht zweimal gab.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Nach dem Sprühen des Samen des Islams in Korea veranstalteten die Koreanischen Muslime Vorträge in den Hallen der Schulen und gaben Inserate an die Zeitungen. Als Redner wurde Zubeyr Koc eingeladen. Jeder der Muslim oder nicht Muslim war, nahm an diesen Konferenzen teil.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Der junge Imam blieb nur ein Jahr in Korea, aber die Zahl der Muslime erhöhte sich auf 211. Vor dem Verlassen Koreas wurde die erste Moschee Koreas aus einer Baracke gebaut, das Minarett aus Kanistern.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Kurze Zeit später bauten die Türkischen Soldaten und die Koreaner miteinander eine Moschee. Die Eröffnung fand am 16. Juli 1956 durch Brigadegeneral Cemil Ulucevik statt.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Der Generalstab der Türkischen Armee gab Zubeyr Koc, der Anlass für mehr als 200 Koreanern zum Konvertieren zum Islam und Bauen einer Moschee war, eine Ehren- und Dankesurkunde.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Die Reaktion der Christlichen Missionare zu diesen Konferenzen des Zubeyr Koc um den Islam zu erklären, verzögerte sich nicht. Der Pfarrer der Amerikanischen Fernost Truppen kam zum ihm und sagte: “Der Kern aller Religionen ist der gleiche. Wir arbeiten, darum ist Islam nicht erforderlich.” Aber Koc liess seine Pflicht nicht und arbeitete weiter. Die Missionare hatten am Anfang in Zeitungen auf dieses Thema aufmerksam gemacht.</span></p>
<p class="empty-paragraph"><span style="font-size: small;"> Im Jahr 1986 wurde er Rentner und ging nach Deutschland. Die Koreaner sagen: “Wir haben den Islam durch Zubeyr Koc gelernt.”<br />
Er wurde nach 30 Jahren zur Eröffnung der Cengu Moschee nach Korea eingeladen. Er ging natürlich mit Freude. Aber Korea war nicht mehr so, wie er es hinterlassen hatte: Das Land war sehr reich geworden. Die Baracken Moschee, die sie vor 30 Jahren erbaut hatten, war nicht mehr da. Sie hatten anstatt dieser 7-8 moderne Moscheen gebaut. “Die Baracken Moschee kann Ich und die Koreaner nicht mehr finden. Korea ist sehr reich geworden.. Früher waren überall Hütten mit Reisdächern. Auch die ersten Muslime in Korea sind verstorben.” Zubeyr Koc starb 2009 in Samsun (Türkei). Allah soll Ihm Gnadenreich sein!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="empty-paragraph"><span style="font-size: small;"> .</span></p>
<p class="empty-paragraph" style="text-align: right;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #808080;"> Vielen Dank an Schwester Anke Bedeva für die Korrektur. </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="empty-paragraph"><span style="font-size: small;"> </span></p>
<pre>Quelle: Aksiyon Magazin, Ausgabe: 505.
Foto Quelle: http://www.quartermaster.army.mil/oqmg/Professional_Bulletin/2003/Spring03/Images/History-Page16c-Korean%20War%20-%20Using%20A-Frame.jpg</pre>
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		<title>Kaiser Friedrich der II. und Islam</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 20:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hafen der Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Hussein Abdul Fattah Der meistbewunderte Arabist des 13. Jahrhunderts war Kaiser Friedrich II (1194-1250). Der regelrecht islamophile Hohenstaufen-Kaiser disputierte mit den Muslimen auf Arabisch über Logik und Philosophie, über Mathematik und Medizin. Sein Standpunkt gegenüber dem jeweiligen Monopolanspruch der rivalisierenden christlichen und islamischen Religion war relativierend und versöhnend. Friedrich setzte sich wohlwollend islamischen Umgebungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-393" title="Kaiser Friedrich II." src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Frederick_II.jpg" alt="" width="244" height="350" /></p>
<p style="text-align: center;">Hussein Abdul Fattah</p>
<p>Der meistbewunderte Arabist des 13. Jahrhunderts war Kaiser Friedrich II (1194-1250). Der regelrecht islamophile Hohenstaufen-Kaiser disputierte mit den Muslimen auf Arabisch über Logik und Philosophie, über Mathematik und Medizin. Sein Standpunkt gegenüber dem jeweiligen<span id="more-392"></span> Monopolanspruch der rivalisierenden christlichen und islamischen Religion war relativierend und versöhnend. Friedrich setzte sich wohlwollend islamischen Umgebungen und Einflüssen aus und ließ sich von der islamischen Lebensauffassung deutlich beeinflussen. Als Sinnbild seiner islamischen Zugewandheit ließ er in Lucera, Italien, eine sarazenische Kolonie mitsamt Moschee erbauen.</p>
<p>Der Hohenstaufen-Kaiser, so behauptet Erich Knapp, war als Muslim aufgezogen worden. Die vielbeschworene Widersprüchlichkeit seines Lebens verschwände, sobald man diese Hypothese ernsthaft andenken würde.</p>
<p>Tatsächlich hat der «größte Friedrich» exorbitante Phänomene gezeitigt, die anders nicht erklärt werden können.</p>
<p>Da ist der Briefwechsel Friedrich II mit dem bedeutendsten Lehrer der Universität von Fez in Marokko. Die Freundschaft des Sizilianers mit Emir Fachr-ed-Din, dem Botschafter Sultan al-Kamils in Kairo. Vor allem aber sein Verhältnis zur Kirche deutet massiv darauf hin, dass Friedrich ein deutsch-sizilianischer Kryptomuslim (Erich Knapp) gewesen sein könnte.<br />
Das Rätsel eines «absurden Konstruktes eines Aufklärers ohne Vorläufer in der tiefsten Nacht mittelalterlicher Christenlichkeit», meint Erich Knapp in seinem aufschlussreichen Artikel War der deutsche Kaiser Friedrich II von Hofenstaufen ein Muslim?, könne sich nur durch die Annahme, dass Friedrich ein Geheim-Muslim war, einsichtig lösen.</p>
<p>Die Haltung des Papstes bestärkt diese These. 1239 hatte der Papst an seine Kardinäle in einem Brief geschrieben, Friedrich II würde «um die Mauern des katholischen Glaubens zu zerbrechen», die «seelenvernichtenden Kampfmittel der Ismaeliten (also Muslime)» anwenden.</p>
<p>Warum aber hat sich der Kaiser dennoch formal recht christlich verhalten? Die Möglichkeit, seinen islamischen Glauben auch unter den Symbolen des Christentums zu bekennen, gehöre zu den sufischen Vertiefungen des Islam, gibt Erich Knapp zur Antwort. Der Hohenstaufen-Kaiser, dem man den Ehrennamen gab «Wunder und Wandler der Welt», hätte dem kirchlichen Anspruch nur soweit entsprochen, wie dieser seinen islamischen Glauben nicht in Gefahr gebracht hätte. Denn «Friedrich war zeitlebens ein mal versteckter, mal offener Gegner des Weltherrschaftsanspruches der katholischen Kirche gewesen». Am offensichtlichsten würde diese Gegnerschaft und sein islamischer Glaube an seiner friedlichen Eroberung Jerusalems demonstriert werden können, obwohl der Papst auf einem brutalen Vernichtungsfeldzug bestand. Damit aber hätte Friedrich die Feindschaft der Muslime auf sich gezogen, und das wollte er unbedingt nicht! Kein Wunder, dass ihn der Vatikan für diesen Schachzug bannte.</p>
<p>Die zisterziensische Kutte, die sich der sterbende Hohenstaufe übergezogen hatte, ändere an dieser Sichtweise nichts, argumentiert Erich Knapp, da diese eher auf eine Sufi &#8211; als auf eine christlichen Ordenstracht hinweisen würde. Der «Antichrist», wie man den Kaiser in Kreisen des Christentums nannte, ließ sich in das Gewand des Zisterzienserordens hüllen, da diese eine muslimische Ordenstracht, die der Muhawiden, der «Einheitsgläubigen», trugen. Die Mönchskutte des sterbenden Kaisers wäre also in Wirklichkeit sein letztes, wortloses Bekenntnis als Muslim gewesen.<br />
Auch andere Historiker wollen das maurisch-mohammedanische Erbe (Ernst u. Otto Schönbauer) von Kaiser Friedrich II mehr gewürdigt wissen, um diesen hohen Geist differenzierter betrachten zu können. Mag sein, um seine Strategie schlechthin und überhaupt begreifen und ergründen zu können. Denn, wie der Mediaevalist E. Gebhard in L’Italie mystique schrieb: «Nicht der Islam» sei es gewesen, was der Kaiser dem Christentum entgegensetzte, vielmehr sei die «mohammedanische Tradition, der er sich anschloss, &#8230; die islamischer Dissidenten» gewesen. Womit alternativ entweder die islamischen Philosophen oder aber die islamischen Sufis gemeint sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong>: http://sufiportal.de/text.php?id=82&amp;s=read<br />
<strong>Photo Quelle</strong>: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Frederick_II_and_eagle.jpg</p>
<p>&nbsp;</p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon" share_url="http://www.tulipandrose.net/wp-de/392-kaiser-friedrich-der-ii-und-islam.html"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Bedeutung der Symbole der Maulawi’s (Drehende Derwische)</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Präsentationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Powerpoint Präsentation 10.3 MB Sie können diese Arbeit auch als PDF downloaden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.mediafire.com/?ffkdgbbl6bk9z4t" target="_blank"><br />
</a><span class="Apple-style-span" style="color: #000000; -webkit-text-decorations-in-effect: none;"><a href="http://www.mediafire.com/?ffkdgbbl6bk9z4t" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-375" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/dervish.jpg" alt="" width="350" height="254" /></a>Powerpoint Präsentation<a href="http://www.mediafire.com/?ffkdgbbl6bk9z4t" target="_blank"><br />
</a>1</span>0.3 MB<br />
Sie können diese Arbeit auch als <a href="http://www.tulipandrose.net/wp-de/category/st/pdf">PDF</a> downloaden.</p>
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		<title>Musik und Islam</title>
		<link>http://www.tulipandrose.net/wp-de/369-musik-und-islam.html</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 14:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel &#8220;Musik und Islam&#8221; können Sie alles über dieses Thema lesen. (Ist Musik im Islam Verboten/Haram? Darf man nur Daff benutzen?) Um das PDF Dokument vergrössern zu können, Bitte führen Sie ihre Mouse nach Unten des Dokuments und dann klicken Sie bei der erscheinenden Menu auf den Beliebige Knopf. Um das Dokument als sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="400" classid="clsid:166b1bca-3f9c-11cf-8075-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/director/sw.cab#version=8,5,1,0"><param name="sound" value="true" /><param name="progress" value="true" /><param name="autostart" value="true" /><param name="swliveconnect" value="false" /><param name="swstretchstyle" value="none" /><param name="swstretchhalign" value="none" /><param name="swstretchvalign" value="none" /><param name="src" value="http://www.tulipandrose.net/PDF/DE-Musik_und_Islam.pdf" /><embed width="480" height="400" type="application/x-director" src="http://www.tulipandrose.net/PDF/DE-Musik_und_Islam.pdf" sound="true" progress="true" autostart="true" swliveconnect="false" swstretchstyle="none" swstretchhalign="none" swstretchvalign="none" /></object><br />
In diesem Artikel &#8220;Musik und Islam&#8221; können Sie alles über dieses Thema lesen.<br />
(Ist Musik im Islam Verboten/Haram? Darf man nur Daff benutzen?)</p>
<p>Um das PDF Dokument vergrössern zu können, Bitte führen Sie ihre Mouse<br />
nach Unten des Dokuments und dann klicken Sie bei der erscheinenden Menu<br />
auf den Beliebige Knopf.<br />
Um das Dokument als sehr gross zu lesen, Bitte klicken Sie <a href="http://www.tulipandrose.net/PDF/DE-Musik_und_Islam.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Link Bank</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 15:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Link Bank]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Letzte Prophet Eine Akademische webseite über unseren Prohete Mohammad.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;"></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;"><a href="http://www.derletzteprophet.info/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-351" title="Der Letzte Prophet" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/LetzteProphet.jpg" alt="" width="150" height="125" /></a></td>
<td><strong>Der Letzte Prophet</strong><br />
Eine Akademische webseite über unseren<br />
Prohete Mohammad.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Prinzip TAKABULIYAH um das Verhältnis zwischen Frauen und Männern im Islam zu Verstehen</title>
		<link>http://www.tulipandrose.net/wp-de/333-das-prinzip-takabuliyah-um-das-verhaltnis-zwischen-frauen-und-mannern-im-islam-zu-verstehen.html</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 18:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LoWar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof.Dr. Hüseyin Atay Übersetzung: Dr. Nurullah Abali In der Arabischen Sprache werden Lebendige Wesen, auch Nicht Lebendige Wesen als männlich oder weiblich benannt. Eins von den Prinzipien des Korans ist das &#8216;Takabuliyah Prinzip.  Es bedeutet dass eine Regel, die zu einem Geschlecht vorhanden ist, automatisch die andere auch einschließt. Wenn eine Regel für Frauen, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-334" title="Muslimische Familie" src="http://www.tulipandrose.net/wp-de/wp-content/uploads/Muslim_family.jpg" alt="" width="250" height="250" /></p>
<p style="text-align: center;">Prof.Dr. Hüseyin Atay<br />
Übersetzung: Dr. Nurullah Abali</p>
<p><strong><br />
</strong><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Prof.Dr. Hüseyin Atay" src="http://www.tulipandrose.net/turkce/dinfeneri/Huseyin_Atay.jpg" alt="" hspace="5" width="65" height="81" align="left" />In der Arabischen Sprache werden Lebendige Wesen, auch Nicht Lebendige Wesen als männlich oder weiblich benannt.<span id="more-333"></span></p>
<p>Eins von den Prinzipien des Korans ist das &#8216;Takabuliyah Prinzip.  Es bedeutet dass eine Regel, die zu einem Geschlecht vorhanden ist, automatisch die andere auch einschließt. Wenn eine Regel für Frauen, nicht wegen dem Weiblichen, sondern wegen der Menschlichkeit vorhanden ist, gilt sie auch für die Männer. Also gilt eine Regel für Männer, die nicht wegen der Männlichkeit, sondern der Menschlichkeit vorhanden ist, auch für die Frauen. Die Gebote im Koran, z.b. Salat, Fasten, Hadsch, die in männlicher Form befohlen werden, sind auch für die Frauen gültig. Man kann dieses Prinzip mit einem Beispiel leicht verstehen:<br />
&#8220;&#8230;Wenn ihr rechtschaffen seid, dann seid nicht geziert im Reden, damit nicht der, in dessen Herzen Krankheit ist, Erwartungen hege, sondern redet in geziemenden Worten.&#8221; (Die Verbündeten [33] 32).</p>
<p>In diesem Vers wird nicht die Stimme der Frauen verboten, es wird verboten pöbelhaft, minderwertig, aufreizend zu sprechen. Es wird geboten richtig, ernsthaft, ehrenhaft und mit natürlicher Stimme zu sprechen. Also kann man verstehen dass die Stimme der Frau als normal auf keinen Fall verboten ist. Aber wenn die Frau mit reizendem Ton ihre Stimme benutzt, dann kann ein Mann, in dessen Unfrieden und gefährliche Hetzen vorhanden sind, verleitet werden. Das ist das Sittenprinzip des Korans.</p>
<p>Dieser Vers über die Stimme und den Ton der Stimme der Frauen ist auch gültig für die Männer. Das ist wegen des Takabuliyah Prinzipes. Denn die Männer können auch mit pöbelhaften und verworfener Stimme die Frauen aufreizen. Sie müssen auch wegen dieses Gebotes mit richtiger, ernsthafter, ehrenhafter und mit natürlicher Stimme sprechen.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: Prof.Dr. Huseyin Atay, Kur’an’a Göre Araştırmalar (Rescherschen Nach Dem Koran) I-III, Atay Verlag, Ankara 1997, s. 21-22, 74-75.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Vielen dank an Schwester Anke Bedeva für die Korrektur.</span></p>
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